lunes, 18 de junio de 2012

Spanisch lernen, eine Paella kochen und einen Naturpark erkunden

Spanisch Schüler besuchen La Albufera und genießen dort eine valencianische Paella

Valencia. Um Spanisch zu lernen reicht es nicht nur am Unterricht teilzunehmen. Auch das Genießen der Natur und der valencianischen Gastronomie gehört mit dazu. Das kann von 50 Spanisch Schülern der Stadt Valencia bestätigt werden, die am letzten Wochenende an einer organisierten Exkursion durch den Naturschutzpark La Albufera teilnahmen.

Der See La Albufera ist der größte in ganz Spanien und eine der wichtigsten Feuchtgebiete der iberischen Halbinsel. Es ist ein Ort von großem ökologischen Interesse, wo viele einzigartige Wasservogelarten überwintern. Um das Ökosystem kennen zu lernen gibt es nichts besseres, als eine Bootstour auf dem La Albufera See und den anschliessenden Besuch eines typischen Landhauses, einer Barraca. Die Spanisch Schüler waren waren von ihrem Reiseleiter Manolo und seinen Erklärungen verzaubert.

Die Gewässer des La Albufera Sees werden traditionell von Fischern und von Reisbauern genutzt. Dies führte auch zu einer köstlichen Küche. Um dies selbst zu schmecken, fuhr die Gruppe anschliessend in das Dorf El Palmar. Hier entdeckten sie die typischen valencianischen Speissen mit der valencianischen Paella und als Aperitif  All i Pebre, welcher mit frisch gefangenen Aalen aus dem See zubereitet wird. Diese Spezialitäten haben sie aber in keinem der zahlreichen Restaurants des Dorfes wie andere Touristen auch genossen, sondern auf dem Gelände ihres Reiseführers. Typisch auf offenem Feuer, und selbst zubereitet. Eine einzigarige Erfahrung!

„Wir versuchen immer unsere Spanisch Schüler zu integrieren und ihnen zu zeigen wie das reale spanische Leben wirklich ist, nicht wie es für die Touristen aussieht“, erklärt Andrea Tessmer, Begleitperson von Seiten der Spanisch Sprachschule Costa de Valencia. „Am einfachsten ist es die Schüler in einen Bus zu stecken und mit ihnen in ein Restaurant zu gehen. Aber wir wollen, dass sie sehen wie eine Paella gemacht wird, wie die Menschen hier leben, welche Probleme sie haben, wie zum Beispiel die Verschmutzung des Sees. Und am allerwichtigsten natürlich, um Spanisch mit den Einheimischen zu üben wie sie es im Unterricht gelernt haben!“

Aber La Albufera ist nicht nur für seine Gastronomie und seine Natur bekannt. Die rötlichen und goldenen Farben des Sonnenunterganges auf dem Wasser zu betrachten, ist ein unvergesslicher Moment. Die Gruppe der Schüler konnten dieses Bild bei ihrer Rückkehr auf dem Boot genießen, bevor es mit dem Linienbus wieder zurück Richtung Valencia ging.

So, mit der Erkundung des Naturschutzparks La Albufera, und dem Kochen einer valencianischen Paella bekommt das Spanisch lernen eine neue Bedeutung!

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